Die technische Basis für die Fachkunde-Anforderungen nach NiSV
In der apparativen Kosmetik ist der sichere Umgang mit optischer Strahlung gesetzlich streng geregelt. Die Norm DIN EN 62471 (bzw. Beiblatt 3 der IEC 62471) bildet hierfür das technische Fundament: Sie dient dazu, die photobiologische Sicherheit von Lichtquellen (wie IPL-Systemen) zu bewerten und deren Gefährdungspotenzial für Augen und Haut in Risikogruppen einzustufen.
Warum ist das wichtig? Diese Norm-Klassifizierung stellt die direkte Verbindung zur NiSV her. Die Einteilung der Geräte in diese Gruppen bestimmt maßgeblich die Anforderungen an die Fachkunde, die Anwender im professionellen Bereich nachweisen müssen.
Die vier Risikostufen im Überblick:
Fazit für die Praxis: Die Kenntnis dieser Risikogruppen ist essenziell, um die Sicherheit von Behandlungen zu gewährleisten und die gesetzlichen Anforderungen der NiSV-Fachkunde korrekt umzusetzen.
Weiterführende Quellen & weiterführende Links:
DIN EN 62471 / IEC 62471: „Photobiologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen Beiblatt 3 (DIN EN 62471 Bbl 3): Speziell für IPL-Geräte wichtig, da dieses Beiblatt die „Richtlinien für die sichere Anwendung von Geräten mit intensiven Pulslicht (IPL)-Quellen an Menschen“ enthält
Fachwissen verständlich erklärt
Dieses Wissensportal dient unseren Kunden als Orientierungshilfe, um die Hintergründe und Vorteile medizinischer Laser-Verfahren besser zu verstehen.
Alexandra Steiger (geb. Dillmann)Gründerin von ad new cosmetics & Expertin für dauerhafte Haarentfernung
„Qualität und Sicherheit sind in der Haarentfernung kein Zufall, sondern das Ergebnis von Erfahrung und Wissen.“
Dieser Lexikonbeitrag wurde fachlich von Alexandra Steiger geprüft und redaktionell freigegeben. Als Geschäftsführerin von ad new cosmetics verfügt sie über eine Praxiserfahrung seit 2003 in der dauerhaften Haarentfernung mit medizinischen Laser- und IPL-Technologien.
Haben Sie Fragen zu einem Thema aus diesem Lexikon?
Gerne berate ich Sie persönlich oder beantworte Ihre Fragen per Mail.