Das Laser-Prinzip: Wie stimulierte Emission und der Resonator funktionieren
Die physikalische Grundlage der Lasertechnologie
Die Bezeichnung LASER ist ein Akronym für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation – auf Deutsch: Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung. Dieses physikalische Prinzip ist das Herzstück jeder Laseranlage und bildet das Fundament für die einzigartige Präzision von Lasern in der ästhetischen Anwendung.

Diese Grafik verdeutlicht den Prozess innerhalb eines optischen Resonators, der aus einem Verstärkermedium und zwei Spiegeln besteht. Hier sind die entscheidenden Schritte:
Spontane Emission: Das Gegenteil des Lasers
Um den Laser zu verstehen, ist es wichtig, die spontane Emission abzugrenzen.
Wenn Atomen im Lasermedium von außen Energie zugeführt wird (der sogenannte Pumping-Vorgang), gelangen sie in einen angeregten Zustand. In diesem Zustand sind die Atome energiereicher als im normalen Grundzustand.
Die Stimulierte Emission: Der Kontrollierte Vervielfältigungsprozess
Beim Laser wird dieser zufällige Prozess durch eine kontrollierte Abgabe des Lichts ersetzt:
Dieser Vervielfältigungseffekt ist die namensgebende Lichtverstärkung.

Dieses Schaubild verdeutlicht den Prozess von der Energiezufuhr bis zum fertigen Laserstrahl in drei anschaulichen Schritten:
Die Besetzungsinversion als Voraussetzung
Damit die Lichtverstärkung funktioniert, muss das Lasermedium ständig mit neuer Energie versorgt werden (Pumpen). Der Schlüssel ist der Zustand der Besetzungsinversion:

Der Resonator: Der Weg zum perfekten Strahl
Der Resonator ist das optische System (zwei parallele Spiegel), das diesen Verstärkungsprozess aufschaukelt und bündelt.

Um einen Laserstrahl zu erzeugen, müssen drei wesentliche Bausteine perfekt zusammenarbeiten:
Zusammenfassend erzeugt der Laser folgende Strahlungseigenschaften:
„Stimulierte Emission oder induzierte Emission heißt die Emission (Aussendung) eines Photons, wenn sie nicht spontan erfolgt, sondern durch ein anderes Photon ausgelöst wird“

Technische Grafik zum Aufbau eines Lasers mit Darstellung von Resonator, Lasermedium, Kühlsystem und Handstück für die dauerhafte Haarentfernung.
Weiterführende Literatur & Quellen:
Bestandteile eines Lasers – (leifiphysik)
Svelto, O.: Principles of Lasers, 5th Edition, Springer
Ein tolles Video dazu:
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Fachwissen verständlich erklärt
Dieses Wissensportal dient unseren Kunden als Orientierungshilfe, um die Hintergründe und Vorteile medizinischer Laser-Verfahren besser zu verstehen.
Alexandra Steiger (geb. Dillmann)Gründerin von ad new cosmetics & Expertin für dauerhafte Haarentfernung
„Qualität und Sicherheit sind in der Haarentfernung kein Zufall, sondern das Ergebnis von Erfahrung und Wissen.“
Dieser Lexikonbeitrag wurde fachlich von Alexandra Steiger geprüft und redaktionell freigegeben. Als Geschäftsführerin von ad new cosmetics verfügt sie über eine Praxiserfahrung seit 2003 in der dauerhaften Haarentfernung mit medizinischen Laser- und IPL-Technologien.
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